Flimmerkasten
Für das Berliner Design-Studio Stahl-R durfte ich diese flimmernde Grafik drucken (und mit freundlicher Genehmigung fotografieren), zweifarbig auf 600g/qm schweren Baumwollkarton. In einem nicht unmilden Grün und einem flammenden Neonrot. Dieses Bild zeigt die beiden Farbformen.
Wenn man die Karte so in der Hand hält, kann man das Wort kaum entziffern.
Bei solchen Drucksachen entstehen auch interessante Fehldrucke, unvermeidbar beim Einrichten der Maschine.
Ich habe die Karten in die kleine Galerie am Eingang gestellt. Dabei stellte ich dann fest, daß die Karten mit etwas Abstand wirken wie ein Kasten, in dem es flimmert. Sie wirken dreidimensional und bewegt. Als ob man hineingreifen könnte. So etwas habe ich noch nie zuvor gedruckt. Ich danke Stahl-R für die interessante Arbeit.
Verschuberbahnhof
So standen sie am Wochenende, alle gefüllt und vereint. Fast die Hälfte ist nun unterwegs, einige sind sicherlich schon angekommen. Und nie wieder werden sie so zusammensein. Ich wurde etwas wehmütig, als sich diese Versammlung so schnell aufzulösen begann. Aber ich kann sie ja nicht alle behalten. Bei sich selbst der beste Kunde zu sein, ist nicht nur für einen Gastwirt ungünstig.
Kommentare [3]
Altfettentsorgungsanlagenwerbung in Signalrot und Neongrün
Es sind keine echten Neonfarben, ich will ja niemanden quälen und habe ins Grün ein paar Silberpigmente und etwas Schwarz gemischt und ins Rot etwas Deckweiß, Bordeaux und Bologneser Kreide. Sind meine verehrten Leser eigentlich damit einverstanden, daß ich die Fotos etwas vergrößere? Wenn man auf die kleinen Bilder klickt, öffnet sich eine Vergrößerung, die seit den Schuber-Fotos größer geworden ist. Ist es recht so oder bekommt jemand Probleme damit?
Die Einlage vor dem Rillen. 65 Stück werden es sein, 50 kommen in die Schuber, und die 15 Künstlerexemplare bleiben beim Autor und bei mir. Fürs Erbe.
In diesem Impressum entdeckte ich beim Andruck mit der Lupe (es ist eine sehr kleine Type, Schriftgrad Nonpareille, also 6 Punkt, und das in Hellgrün, ein giftjes Augenpulver) den Zwiebelfisch. Und dachte bei mir, der habe sich die Stelle ausgesucht, die ich ausgesucht hätte, stünde ich vor der Aufgabe, einen geeigneten Platz für einen Zwiebelfisch zu finden. Deshalb ließ ich ihn stehen. Beim Ablegen kommt er natürlich nicht zurück zur kursiven Walbaum, sondern in den eigenen Kasten.
Damit die verehrten Leser nicht vergessen, wie der Heidelberger aussieht.
In der roten Form stecken nur die Englische Zierlinie und die rote Titelzeile.
Die Beilagen wurden am Sonnabend gerillt, heute werden Pakete gepackt, und am Montag gehen die ersten auf die Reise. Noch sind im Online-Shop Schuber-Editonen zu haben. Der Preis wird (etwas schwächer als kunstmarktüblich) steigen, wenn die ersten 20 verkauft sind.
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